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Süßes am Sonntag ⎮ Mamorkuchen mit Süßlupinenmehl

Es ist Sonntag. Zeit zum Backen. Heute habe ich mal wieder mit etwas Neuem experimentiert – dem Süßlupinenmehl. Als ich das Süßlupinenmehl zum ersten Mal in der Hand hatte, wusste ich natürlich gar nicht, was das eigentlich genau ist und wofür ich das Mehl denn eigentlich verwenden kann. Deshalb habe ich mich erst einmal genauer damit beschäftigt, bevor ich zu meinem eigentlichen Rezept gekommen bin. Damit ihr auch direkt wisst, was es mit dem Süßlupinenmehl eigentlich auf sich hat, möchte ich euch dieses besondere Mehl gerne vorstellen und euch dann ein wunderbares Rezept für einen leckeren Mamorkuchen mit auf den Weg geben.

Die Süßlupine

Süßlupinen haben ihren Ursprung in Amerika, aber auch im Mittelmeerraum waren sie häufig angesiedelt. Heutzutage werden die anspruchslosen Pflanzen hauptsächlich in Europa vermehrt und in Deutschland angebaut. Schaut man sich die Süßlupinen in der Natur an, so könnte man denken, dass die Pflanzen mit ihren blauen, gelben oder weißen Blüten zu den Wildblumen gehören. Tatsächlich zählt die Süßlupine aber zu den sogenannten Schmetterlingsblütlern innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler – genauso wie Erbsen.

Ihren Namen verdankt die Pflanze aber nicht etwa wegen ihres süßen Geschmacks. Ganz im Gegenteil. Über die Jahre hinweg wurde das bittere und giftige Lupin, eine Stickstoffverbindung, aus der Süßlupine herausgezüchtet und so erst genießbar gemacht.

Die Besonderheiten der Süßlupine

Mit einem Proteingehalt von fast 40% weist die Süßlupine einen relativ hohen Proteingehalt auf. Dadurch, dass die Samen der Pflanze, aus denen unter anderem auch das Süßlupinenmehl gewonnen wird, weniger blähende Inhaltsstoffe enthalten als andere Hülsenfrüchte, sind die Produkte der Süßlupine besonders verträglich.

Zudem zeichnet sich die Süßlupine durch einen geringen Fettanteil aus. Wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Magnesium sind jedoch ausreichend vorhanden.

Quelle: www.berioo.de

Wofür kann ich das Süßlupinenmehl verwenden?

Für das Backen. Ihr könnt jedes eurer liebsten Rezepte aufwerten und dabei die Gesamtmenge des Getreidemehls durch 10 – 20% des Süßlupinenmehls ersetzen. Aber nicht nur als Mehl-Alternative dient das Süßlupinenmehl. Ihr könnt in euren Rezepten auch die Eier weglassen. Pro Ei nehmt ihr dann einfach 15 g Süßlupinenmehl und 45 mL Flüssigkeit. Entweder Wasser oder pflanzliche/normale Milch.

Rezept: Mamorkuchen mit Süßlupinenmehl

Nach all den Informationen darf nun ein leckeres Rezept nicht fehlen. Besonders Sonntags eignet sich doch ein Kuchen. Schließlich kann man doch nie wissen, ob man nicht spontan Besuch von der Familie oder Freunden bekommt. Und wenn nicht, dann habt ihr wenigstens ein schönes Stückchen Kuchen für euch selbst.

Einer meiner allerliebsten Kuchen ist Mamorkuchen. Erst letztens hat mir meine Mutter einen ganzen Mamorkuchen mitgebracht, als sie und mein Vater mich besucht hatten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe.

Den Kuchen, den meine Mutter mir gebacken hat, ist ein Rezept, welches schon ewig lange zur Familie gehört. So typisches  ein Familienrezept eben. So sehr ich dieses Rezept auch liebe und auch immer wieder backe, so sehr liebe ich es auch neue Rezepte zu kreieren. Und so ist auch mein heutiges Rezept für einen leckeren Mamorkuchen entstanden, welches ich euch nun endlich vorstellen möchte und mit dem ich euch ganz viel Spaß wünsche.

Zutaten:

  • 270 g Dinkelmehl
  • 30 g Süßlupinenmehl
  • 250 g Margarine + ein bisschen mehr für die Form
  • 80 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 5 EL Milch
  • 2 EL Kakao

So wird´s gemacht:

  1. Den Backofen auf 180 Grad (bei Umluft auf 160 Grad) vorheizen und die Backform mit etwas Margarine einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Die Margarine in eine Rührschüssel geben und cremig rühren.
  3. Von dem Zucker 1 EL abnehmen und zur Seite stellen. Nach und nach den restlichen Zucker, Vanillezucker, die Prise Salz und die Eier zu der cremig gerührten Margarine geben. Das Ganze so lange verrühren, bis die Masse schaumig ist.
  4. Die beiden Mehlsorten und das Backpulver mit in die Rührschüssel geben. Zusätzlich 3 EL der Milch hinzufügen und alles unter den Teig rühren.
  5. Zwei Drittel des Teiges in die eingefettete Form geben. Den Kakao, den zur Seite gestellten Zucker und die restliche Milch mit dem anderen Teil des Teiges verrühren.
  6. Den Schokoladenteig auf den hellen Teig in die Form geben und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen.
  7. Nun die Form auf die unterste Schiene im Backofen schieben. Nach 1 Stunde den Kuchen überprüfen, ob er bereits fertig durchgebacken ist. Gegebenenfalls den Kuchen noch weiter backen lassen. Nach 1,5 Stunden sollte der Kuchen dann aber fertig sein.

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Berioo.

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12 Comments

  • Reply Eva

    Der Kuchen sieht aber lecker aus. Süßlupinenmehl kannte ich bisher noch nicht.

    16. November 2017 at 21:12
  • Reply Maikie Makakie

    Ich hab tatsäclich noch nie mit Süßlupinenmehl gebacken, wollte es aber schonmal ausprobieren … Danke für das Rezept ! 🙂

    14. November 2017 at 15:39
    • kathleensdream
      Reply kathleensdream

      Dann kannst du es jetzt ja direkt einmal ausprobieren. Dabei wünsche ich dir dann ganz viel Spaß und ich bin gespannt, wie es dir geschmeckt hat. 🙂

      15. November 2017 at 9:50
  • Reply Rita

    Von diesem Mehl habe ich zuvor noch nie etwas gehört. Das Rezept hört sich interessant an, der Kuchen wird von mir demnächst auch gebacken.

    13. November 2017 at 21:57
    • kathleensdream
      Reply kathleensdream

      Na dann konntest du hier ja jetzt etwas Neues erfahren. Ich hoffe, dass dir meine Informationen da weiter geholfen haben und ich dir das Süßlupinenmehl näher bringen konnte. 😉
      Beim Nachbacken wünsche ich dir auf jeden Fall ganz viel Spaß.

      14. November 2017 at 11:14
  • Reply Sarah

    Liebe Kathleen,
    das sieht ja super lecker aus! Ich liebe Kuchen! Das Süßlupinenmehl kannte ich noch gar nicht.

    Liebste Grüße,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

    13. November 2017 at 18:42
    • kathleensdream
      Reply kathleensdream

      Kuchen ist wirklich etwas ganz tolles!! Ich könnte auch jeden Tag backen, aber irgendwer muss den ganzen Kuchen ja auch essen. 😀 Ich hoffe, dass ich dir da noch ein paar Informationen mit auf den Weg geben konnte. 🙂

      14. November 2017 at 11:15
  • Reply Milli

    Der Kuchen sieht so lecker und saftig aus, da möchte ich doch direkt ein Stücken von haben. Das Mehl klingt sehr interessant und ich habe zuvor noch nie davon gehört – aber das hatte ich ja schon oft hier auf deinem Blog. Genau das finde ich richtig super, man lernt super viele neue Dinge kennen, die man selbst auch mal probieren kann.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

    12. November 2017 at 17:51
    • kathleensdream
      Reply kathleensdream

      Vielen lieben Dank!! 😘
      Es freut mich total, dass ich dir hier auf dem Blog auch immer mal etwas Neues mitgeben kann, was du vorher noch nicht kanntest. Es macht auf jeden Fall unglaublich viel Spaß, all die Informationen in so einem Beitrag zusammenzufassen und zu wissen, dass ihr damit auch immer etwas neues kennenlernt.

      12. November 2017 at 23:29
  • Reply Patty

    Tatsächlich habe ich zuvor noch nie von dem Mehl gehört, aber jetzt hast du mich total neugierig gemacht.
    Ich liebe Marmorkuchen und deshalb werde ich das bald selbst mal testen 🙂

    Liebe Grüße
    Measlychocolate by Patty
    Measlychocolate now also on Facebook

    12. November 2017 at 10:23
    • kathleensdream
      Reply kathleensdream

      Das freut mich aber, dass ich dir wenigstens ein paar Informationen mit auf den Weg geben konnte. Es ist auf jeden Fall total spannend, was man mit dem Mehl so alles machen kann. 🙂
      Ich wünsche dir beim Ausprobieren ganz viel Spaß!!

      12. November 2017 at 23:25

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