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Açaí-Chia-Pudding – Ein Rezept für einen ganz besonderen Chia-Pudding

Açaí-Chia-Pudding – na schon mal gehört? Also den Chia-Pudding kennt ja bestimmt jeder. Selbst hier auf meinem Blog gibt es bereits zwei Rezepte zu dieser besonderen Art von Pudding, die ihr gerne hier und hier noch einmal nachlesen könnt. In meinem heutigen Rezept kombiniere ich zwei absolute Superfoods miteinander: das Açaí-Pulver und die Chiasamen.

Bestimmt habt ihr schon von vielen (mich eingeschlossen) gehört, dass ihr doch unbedingt einmal einen Chia-Pudding ausprobieren solltet. Chia-Pudding ist doch schließlich so lecker und macht mega satt. Für mich trifft das auch zu. Dennoch weiß ich, dass einige unter euch dieser Art von Pudding einfach nicht näher kommen möchten.

Ich habe bereits unzählige Nachrichten erhalten, bei denen Fragen, wie diese aufkamen: “Wieso magst du bloß diesen Chia-Pudding?”, “Wie kannst du das eigentlich essen, das schmeckt doch einfach nach nichts?” oder aber auch “Hast du nicht eine Idee, wie der Pudding vielleicht ein bisschen nach mehr schmecken könnte?”. So oder so ähnliche Fragen haben mich immer wieder erreicht. Nicht nur zu meinen Blogbeiträgen, sondern auch auf Instagram.

Vor allem die letzte Frage hat mich zum Nachdenken angeregt. Vielleicht liegt es tatsächlich nicht unbedingt immer an der Konsistenz, womit viele ein Problem haben. Vielleicht reicht der Geschmack einfach noch nicht aus. Vielleicht ist es geschmacklich einfach zu wenig.

Aus diesem Grund habe ich mich einfach selbst einmal gefragt, wie ich den Pudding an sich geschmacklich etwas aufpeppen kann. Klar könnte ich jetzt einfach sagen, wenn ihr Obst dazu esst, dann habt ihr doch Geschmack. Aber ich habe auch verstanden, wo das eigentliche Problem liegt und deshalb habe ich ein wenig in der Küche experimentiert und ein neues Rezept für euch zusammengestellt.

Herausgekommen ist dabei ein Açaí-Chia-Pudding mit Himbeertopping und Beeren. Nicht nur geschmacklich ist dieser Chia-Pudding ein absoluter Traum. Auch die Farben machen bereist morgens zum Frühstück direkt gute Laune.

Rezept für einen wirklich leckeren Açaí-Chia-Pudding

Zutaten für zwei Portionen:

  • 5 EL Chiasamen
  • 300 mL Milch nach Wahl (entweder entscheidet ihr euch für ganz normale oder für eine der vielen geschmacklichen Alternativen, wie zum Beispiel Mandelmilch)
  • 4 EL Kokosflocken
  • 1 TL Agavendicksaft oder Honig
  • 1 EL Açaí-Pulver (da verwende ich dieses hier)
  • 200 g Himbeeren (TK oder frisch)

Zusätzlich benötigt ihr für das Topping:

  • Himbeeren
  • Blaubeeren
  • Kakao-Nibs

So wird´s gemacht:

  1. Die Chiasamen zusammen mit den Kokosflocken und dem Açaí-Pulver in eine Schüssel geben. Milch und Agavendicksaft/Honig hinzugeben und alles gut miteinander vermischen.
  2. Die Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank stellen, nach 10 Minuten noch einmal gut umrühren und dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
  3. Am nächsten Morgen die Himbeeren (wenn ihr TK-Himbeeren verwendet, sollten diese aufgetaut sein) in einen Rührbecher geben und mit etwas Wasser pürieren.
  4. Den Açaí-Chia-Pudding aus dem Kühlschrank nehmen, auf zwei Gläser aufteilen und das Himbeerpüree oben auf dem Pudding verteilen.
  5. Zum Schluss wird der Açaí-Chia-Pudding noch ein wenig dekoriert. Dazu einfach ein paar Blau- und Himbeeren auf dem Püree verteilen und Kakaonibs drüber streuen. Fertig!

Die Açaí-Beere – ein paar Informationen

Quelle: www.berioo.de

Açaí-Beeren stammen aus Südamerika, genauer gesagt aus Brasilien. Während in Deutschland mittlerweile ein großer Hype um diese kleine Beere gemacht wird, zählt diese in Brasilien zu den ganz gewöhnlichen Nahrungsmitteln. Dennoch ist der Hype um sie berechtigt. Schließlich hat sie eine Menge an Eigenschaften vorzuweisen, die sie zu einer echten Wunderbeere machen. Mit einem hohen Vitamin-A-und C-Gehalt und lassen sich in den Beeren neben Calcium und Magnesium auch Eisen nachweisen.

Das Açaí-Pulver wird aus dem gefriergetrockneten Fruchtmark der Beeren gewonnen. Durch die Gefriertrocknung können alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Sobald die Masse schonend aufgetaut wird, kann das Wasser verdampfen und übrig bleibt das Açaí-Pulver.


Euch hat das Rezept gefallen? Dann pinnt es doch direkt auf eure Pinterest-Pinnwand:

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Berioo entstanden.

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18 Comments

  • Reply Christine

    Während ich Acai Beeren mag, mag ich Chia gar nicht. Ich konnte mich nie mit dem Aussehen und der Konsistenz anfreunden… 😉

    1. Februar 2018 at 11:38
    • Reply kathleensdream

      Da kenne ich einige, denen es genauso geht wie dir. Aber man kann ja schließlich auch nicht alles mögen. 😉

      2. Februar 2018 at 9:11
  • Reply Sarah

    Mhh sieht das gut aus!
    Liebe Grüße
    Sarah

    31. Januar 2018 at 10:48
  • Reply Pierre

    Das sieht so verdammt lecker aus. Ich liebe Chia Pudding und werde dein Rezept gleich mal ausprobieren. 🙂

    LG Pierre von Milk&Sugar

    30. Januar 2018 at 12:49
    • Reply kathleensdream

      Das freut mich aber Pierre 🙂 Dabei wüsche ich dir ganz viel Spaß!! Und lass es dir schmecken 🙂

      31. Januar 2018 at 11:08
  • Reply Lisa Marie

    Liebe Kathleen,

    es freut mich, dass ich dir mit meiner Buchvorstellung ein wenig Inspiration geben konnte. :))
    Dein Acai-Chia-Pudding sieht sehr lecker aus, schön, dass du dir da für deine Leser was hast einfallen lassen! Ich freue mich immer noch darauf, die Woche mal deine Avocadopesto mit Pasta auszuprobieren!

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    30. Januar 2018 at 11:37
    • Reply kathleensdream

      Das freut mich aber, dass dich mein Avocadopesto so überzeugt hat. 🙂 Ich hoffe, dass du dann auch nicht enttäuscht wirst.

      30. Januar 2018 at 11:45
  • Reply Melina

    Das sieht so lecker aus meine Liebe ♥
    Liebste Grüße, Melina
    http://www.melinaalt.de

    28. Januar 2018 at 23:53
    • Reply kathleensdream

      Vielen lieben Dank. Das freut mich wirklich sehr. 🙂

      29. Januar 2018 at 8:57
  • Reply Lea Christin

    das rezept klingt super 🙂 ich werde es auf jeden fall mal ausprobieren, wobei ich sagen muss dass mir sogar der chiapudding aus sojajoghurt + sojamilch mix schmeckt.
    ich bin genauso wie du schreib, sport und food begeistert und du hast mich definitiv als neue leserin dazu gewonnen 🙂

    alles Liebe und einen schönen Sonntag❤️, Lea von http://leachristind.blogspot.com

    28. Januar 2018 at 12:02
    • Reply kathleensdream

      Liebe Lea,
      willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich sehr, dich als neue Leserin gewonnen zu haben. Die Kombination, die du dir zubereitest ist wirklich immer lecker. Vielleicht ist dieses Rezept dann genau das Richtige für dich, um mal eine kleine Abwechslung in den Chia-Pudding zu bringen. 😉

      29. Januar 2018 at 8:57
  • Reply Héloise

    Also, ich muss gestehen, ich mag die Konsistenz auch nicht, die ist irgendwie merkwürdig. Aber dein Pudding sieht so lecker aus, dass ich dem Ganzen eigentlich nochmal eine Chance geben sollte =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

    27. Januar 2018 at 19:28
    • Reply kathleensdream

      Vielleicht ist diese Art ja dann etwas für dich. Eine Chance kannst du dem Ganzen ja einfach einmal geben. Um eine Erfahrung wirst du ja auf jeden Fall reicher. 😉

      29. Januar 2018 at 8:55
  • Reply Milli

    Das Rezept klingt wirklich toll und sieht tierisch lecker aus. Ich würde so einen Chia-Pudding auch super gerne mal probieren. Allerdings schreckt mich immer ab, dass man das Ganze am Abend vorher schon machen muss. Aber da muss man wohl einfach mal durch – soviel Aufwand ist das ja nun echt nicht.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

    26. Januar 2018 at 18:32
    • Reply kathleensdream

      Im Prinzip musst du es am Abend nur einmal zusammenrühren. 😉 Ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass wenn es über Nacht durchzieht einfach am besten schmeckt.

      29. Januar 2018 at 8:53
  • Reply Rita

    Das sieht ja total lecker aus. Ich glaube das ich den Pudding auch einmal ausprobieren werde.:)

    26. Januar 2018 at 16:55
    • Reply kathleensdream

      Das freut mich aber, dass du diesen Pudding auch einmal ausprobieren willst. Dabei wünsche ich dir dann natürlich ganz viel Spaß. 🙂

      29. Januar 2018 at 8:52

    Leave a Reply

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